Die Drone Racing League will ihre professionelle Renndrohne Racer 4 für den Massenmarkt anbieten. Die Entwickler finanzieren die Herstellung der Racer 4 Street über Kickstarter. Das Projekt ist erst kürzlich gestartet. In 60 Tagen will das Team 312.096 Euro durch Crowdfunding erhalten. Unterstützer können sich ihr Exemplar der Renndrohne für derzeit 534 Euro reservieren.

Stellenmarkt

  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf
  2. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt



Die Racer 4 Street unterscheidet sich kaum von der in Turnieren verwendeten Version. Sie soll allerdings größere Rotoren und einen leistungstärkeren 2.200-mAh-Akku bekommen. Die modulare Drohne soll leicht zusammenbaubar und reparierbar sein, denn Unfälle werden mit einem solchen System wohl öfter vorkommen. Ersatzteile will die DRL nach dem Produktlaunch auf ihrer Webseite anbieten.

Einiges Zubehör nicht enthalten

Die Entwickler sagen nicht genau, wie schnell die Racer 4 Street sein wird. Der Vorgänger Racer 3 erreicht in unter einer Sekunde eine Geschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 137 km/h. Wie die professionelle Version ist auch die Racer 4 Street mit diversen LEDs übersät, die sich unterschiedlich einstellen lassen.



Zwar liefert der Hersteller die Drohne mit Antennen vom Typ TBS Nano VTX Pro, allerdings müssen Nutzer Controller, Receiver und ein passendes VR-Headset selbst kaufen. Bastelarbeit und weitere Investitionen sind also erforderlich.

In Deutschland müssen Nutzer einige gesetzliche Regelungen beachten, um ihre Renndrohnen starten zu können. Das Drohnenmagazin Fpvracingdrone.de hat einen Übersichtsartikel dazu verfasst. Die Racer 4 Street wird aber zunächst für Kunden in den USA gebaut. Die Entwickler wollen die Verfügbarkeit im Laufe der Zeit ändern. Erste Modelle sollen im April 2020 ausgeliefert werden.

Racer 4 Street (Bild: DRL/Kickstarter)

Source link

Teile den Beitrag mit Freunden