Im Fall der nicht identifizierten Multicopter, die den Flughafen Gatwick nahe London komplett lahmgelegt haben, hat die britische Polizei zwei Verdächtige gefasst. Das berichtet Reuters unter Berufung auf die örtliche Polizei.

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Der Mann und die Frau wurden im Zuge einer groß angelegten Ermittlung bezüglich der kriminellen Verwendung von Multicoptern verhaftet. Die genauen Hintergründe sind allerdings weiterhin unklar. Zu der Störung des Flugverkehrs hat sich bisher keine Gruppierung bekannt.

Zweitgrößter Flughafen Großbritanniens für mehrere Tage lahmgelegt

Am Abend des 19. Dezember 2018 wurden zwei unbekannte Fluggeräte nahe des zweitgrößten Flughafens Großbritanniens gesichtet. Der Flugverkehr wurde daraufhin eingestellt und der Flughafen gesperrt. Zehntausende Passagiere saßen auf dem Flughafen fest, Maschinen mit dem Ziel Gatwick mussten umgeleitet werden.

In der Nacht zum 20. Dezember konnte der Flugverkehr wieder aufgenommen werden, allerdings nur für 45 Minuten. Dann wurde wieder ein Multicopter gesichtet, was eine erneute Sperung des Flughafens und des Flugbetriebs zur Folge hatte.

Erst am 22. Dezember konnte der Betrieb wieder vollständig aufgenommen werden, nachdem die Armee das Gelände und die Umgebung gesichert hatte. Reuters zufolge kam hierbei nicht näher identifizierte Militärtechnologie zum Einsatz, denkbar sind starke Störsender.

Kosten durch Sperrung sind noch unklar

Der Flughafen Gatwick ist der achtgrößte Flughafen Europas mit 43 Millionen Fluggästen im Jahr. Was die tagelange Sperrung an Kosten verursacht hat, können die betroffenen Fluglinien noch nicht beziffern.

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